Gestern und heute konnte ich ein kurzes Training in Ricketwil machen. Peter hat mir meine Tafel wieder auf den Ständer gestellt. Ganz kontaktlos. Dort bin ich weit weg und auch die wenigen Spaziergänger haben mehr als 10 m Distanz. Ich fühle mich wieder fit.
Die frische Luft und die Ablenkung tut gut. Ich schiesse erstaunlich gut. Heute über Mittag mache ich, wie es auch an der EM gewesen wäre ein Flint-Training und am Abend eine Standardrunde. Beim Flint gelingt mir mit 227 Punkten eine persönliche Bestleistung trotz leichtem Seitenwind. Bei der Standardrunde erreiche ich gute 233 Punkte. In der ersten Hälfte hatte ich die untergehende Sonne gleich neben der Tafel. Ich geniesse das Training extrem und es tut gut nach dem ganzen Tag am Computer für die Vorbereitung des Homeschooling.
Morgen hätte ich an der EM den ersten Tag mit einer Standardrunde begonnen. Ich werde nun eine Single-EM durchführen, ganz für mich alleine und schaue vorwärts auf die Indoor-WM 2021 in Kent (GB).
Im Moment gibt es natürlich viel Wichtigeres. Morgen beginnt meine ältere Tochter als Unterstützung in dieser Gesundheitskrise wieder als Assistenzärztin auf der Intensivstation im Spital zu arbeiten, obwohl sie sich Zeit nehmen wollte für den Abschluss der Doktorarbeit und für Reisen. Auch meine jüngere Tochter, die noch kurz vor Beendigung der Hebammenausbildung ist, wurde angefragt als Unterstützung im Spital. Ich bin stolz auf Euch beide 😍.
Das Leben steht im Moment Kopf.
Trotz dieser grossen Problemen tut es gut, zwischendurch mal auszulüften und Bogenschiessen zu können 🏹 😊.