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Donnerstag, 30. Januar 2020

Intensives Ferientraining

Im Moment sind Schulferien und ich kann zwei Wochen die Zeit selber einteilen. Ich geniesse jeden Morgen ein konzentriertes Training im Schiessraum. Danach arbeite ich einige Stunden in der Schule und bereite mich für die nächsten Wochen vor und am Abend kann ich nochmals Schiessen gehen. Richtig schön so halbtags arbeiten 😍.
Im Moment arbeite ich an meiner Körperhaltung. Der Zugarm halte ich nun höher, so dass er beim Abschuss in einer Linie mit dem Pfeil ist. Das gelingt schon recht gut. Die Pfeile erhalten so die ganze Kraft und fliegen ruhiger.
Am Dienstag habe ich im Clubtraining von Jörg, einem Clubkameraden, noch einen weiteren guten Tipp erhalten und versuche den nun umzusetzen. Bisher: Meine Zughand blieb nach dem Lösen stehen. Neu: Nun versuche ich mit der Rückenspannung das Lösen der Hand auszulösen und dann fliegt die Hand gegen hinten. So gibt es nochmals eine bessere Kraftübertragung auf den Pfeil. Die Umstellung ist nicht ganz einfach. Ich hatte diesen Ablauf schon einmal in meinem Repertoire, habe ihn dann aber wieder aufgegeben, weil ich damit noch nicht ganz zurecht kam. Jetzt versuche ich es aber nochmals und heute gelang es schon besser. Es braucht Zeit und Geduld. Ich habe im Moment beides 😇 und freue mich über erste Erfolge. Ich mache regelmässig Videoaufnahmen mit meinem Handy und überprüfe den Ablauf genau. Immer wieder schleichen sich Fehler ein.
Das ist das Ergebnis dieser 5 Schüsse: 23 Punkte von 25 möglichen.

Sonntag, 26. Januar 2020

Hallen-Bogenturnier in Frick (FAAS)

Zum 25. Mal wird ein Hallen-Bogenturnier der Bogenschützen Fricktal organisiert. Um 5.00 Uhr läutet heute der Wecker bei uns. Bereits kurz nach 6 Uhr fahren Iwan, mein Mann, und ich ab um eine Clubkameradin und ihren Sohn abzuholen. Danach fahren wir Richtung Frick. Trotz leichten Nebels kommen wir gut voran und sind schon kurz vor 8 Uhr bei der Sporthalle in Frick. Wir sind genügend früh, so dass wir in Ruhe unsere Bögen aufstellen und uns in der Halle einrichten können. Danach gehen wir uns anmelden und bezahlen das Turniergeld. Ich bin auf der Bahn 3B eingeteilt. Meine Clubkameradin Karin ist mit mir auf der gleichen Bahn 3C und eine Clubkameradin Sandy, die ihr erstes Turnier schiesst auf Bahn 5C. Dann wärmen wir uns etwas auf. In der Halle ist es sehr kalt. Zum Glück habe ich mich sehr warm angezogen. Mit langärmligem Thermoshirt und einen Skipulli unter dem Clubshirt geht es einigermassen.
Um 9.30 Uhr beginnt das Einschiessen mit 2 Probe-Passen (2x 5 Pfeile). Ich beginne auf die untere rechte Auflage (B). Man schiesst bei jeder Passe 5 Pfeile auf 18.3 m Distanz.
unten A und B, oben C und D

Das weisse Zentrum zählt 5 Punkte, dann 4, 3, 2, 1. Maximal sind 25 Punkte pro Passe möglich. In einer Halbzeit schiesst man 6 Passen, also maximal 150 Punkte.
Am Ende sind es 12 Passe à je 5 Pfeilen. Insgesamt sind es also 60 Pfeile und maximal 300 Punkte.

Nach einem guten Einschiessen, beginnt das Turnier. Ich beginne mit 2 Passen mit jeweils nur 13 Punkten. Das ist recht bescheiden. Obwohl ich kaum Nervosität spüre, schaffe ich es nicht, die richtige Höhe zu schiessen. ich bin immer zu tief. Erst in bei der 3. Passe wird es langsam besser. Mit einer sehr guten Passe mit 20 Punkten schliesse ich die erste Hälfte ab. Ich erreiche 93 Punkte. Damit bin ich nicht ganz zufrieden, der Aufwärtstrend lässt mich aber zuversichtlich sein. Meine beiden Clubkameradinnen haben beide gute 99 Punkte erreicht. Vor allem Sandy hat sehr positiv überrascht, da sie im Training noch nicht so viele erreicht hat.


In der zweiten Hälfte starte ich auf die obere linke Auflage (C) mit einer mittelguten Passe. Anschliessend geht es aber stetig bergauf. Mit einer 22er Passe erreiche ich heute mein bestes Ergebnis und schliesse das Turnier dann noch mit einer 20er Passe ab. Ich erreiche dank der guten zweiten Halbzeit mit 113 Punkten noch das gute Schlussergebnis von 206 Punkten. Sandy und Karin erreichen auch gute Schlussresultate.
Wir drei schiessen alle Traditional Recurve. Bei diesem Turnier werden unsere Bögen und die Bowhunter-Recurve (eine höhere Bogenklasse) in einer Kategorie zusammengefasst.
In dieser Kategorie sind wir heute 12 Teilnehmerinnen. 
In der Nachmittagsgruppe schiessen andere aus unserer Kategorie. Wir schauen interessiert zu und sehen sehr gute Passen. 
Um 16.30 Uhr ist die Siegerehrung. In unserer Kategorie erreiche ich den 3. Platz hinter zwei Bowhunter-Recurve Schützinnen. Ich freue mich darüber. Die Siegerin hat sich leider bereits auf den Heimweg machen müssen.


Es war wieder ein schöner Turniertag. Danke Iwan für das Fahren und "Fan-en" beim Turnier. 😍
Es ist auch immer schön die ganze "Bogenschützen-Familie" wieder zu sehen. Nach einem Jahr dabei sein bei diesen Turnieren kennt man sehr viele Leute. Heute waren wir sieben Teilnehmende aus unserem Club und zwei, die auch noch in einem anderen Club sind. Es werden immer mehr. 😜 Das ist super.
Bald findet in Frauenfeld (16.2.20) das nächste FAAS Turnier statt. Ich freue mich bereits wieder.

Freitag, 24. Januar 2020

Cashcup 8. Runde

Heute schiessen wir die 8. Runde beim Cashcup. Ich bin mit zwei Clubkameradinnen auf Bahn 1 eingeteilt. Beim Einschiessen läuft es recht gut.
Ich beginne mit 25 Punkten in der ersten Passe. Damit bin ich zufrieden. Dann wechseln sich gute und schwächere Passen ab. Nach der Hälfte bin ich bei 246 Punkten. Das ist etwas tiefer als erhofft.
Nach der Pause starte ich schwach. Ich kann mich dann aber wieder steigern und beende das Turnier mit einer 28er Passe. Am Ende habe ich 486 Punkte. Das ist deutlich tiefer als erhofft und auch als mein bisher bestes Ergebnis. Der beste Schütze meiner Kategorie hat heute 491 Punkte geschossen und ein anderer 487 geschossen. Somit bleibe ich mit meinen 511 Punkten immer noch auf dem 1. Platz der Zwischenrangliste 😍. Nun gibt es noch 2 Runden.
Morgen muss ich mich auf die FAAS Scheiben einschiessen, da am Sonntag das Indoor-Faas-Turnier in Frick stattfindet. Ich freue mich schon darauf.

Sonntag, 12. Januar 2020

Cashcup 7. Runde

Die Fahrt nach Kollbrunn ist heute wunderbar. Es ist sonnig und eisig kalt. ❅ Die Bäume sind weiss und alles ganz friedlich.  Ich fühle mich ausgeruht und freue mich auf die heutige Runde. Ich bin früh dort und kann mich in Ruhe einschiessen. Es gelingt mir sehr gut, die ruhigen Bewegungen, die ich gestern trainiert habe, umzusetzen. Die Ergebnisse sind sehr gut. Zwischendurch gibt es immer wieder "Rückfälle" ins ruckartige Ziehen. Dann ist der Flug des Pfeiles unruhig und hat häufig auch seitliche Abweichung.
Dann kommen nach und nach die anderen Teilnehmenden.
Ich bin heute auf der Bahn 1 eingeteilt mit einer Klubkameradin, die ihr erstes Turnier schiesst. Sie heisst Simona. Heute sind wir 4 Frauen und 2 Männer von unserem Club "Bogenschützen Winterthur",  die teilnehmen. Das finde ich super.
Das offizielle Einschiessen läuft recht gut.
Um 9.30 Uhr beginnt das Turnier. Der erste Pfeil geht schlecht weg und landet rechts in der 5. Danach schiesse ich aber zwei Pfeile in die 9. So gelingt mir kein optimaler, aber auch kein schlechter Start. Danach schiesse ich bis zur Pause sehr ruhig und konstant, so dass ich sehr gute 255 Punkte erreiche.
Nach der Pause habe ich wieder einen Ausreisser. Diesmal ist es der 2. Pfeil, bei dem ich sehr ruckartig ziehe und mir denke, den sollte ich absetzen und neu auflegen. Dann entscheide ich mich aber ihn doch loszulassen und er landet rechts in der 4! 😅 Ich muss noch lernen auch mal abzusetzen und den Ablauf neu zu beginnen.
In dieser Hälfte wechseln sich sehr gute und schwächere Passen ab. Am Schluss erreiche ich gute 499 Punkte. 
Simona hat zwischendurch sehr gute Pfeile, dann auch wieder andere. Aber es hat allen Spass gemacht.
Der beste Teilnehmer bei den Blankbogen erreicht heute 504 Punkte. Deshalb bleibe ich mit meinen 511 Punkten immer noch auf dem ersten Zwischenrang. 😊 Jetzt kommen noch 3 Runden.

Samstag, 11. Januar 2020

Ruhiges Training, Analyse des Schussablaufes

Heute habe ich im Training den Schussablauf von gestern analysiert. Es ist meinem Mann und dann auch mir 😅aufgefallen, dass ich bei dem Aufbau der Rückenspannung einen Ruck mache. Diese ruckartige Bewegung überträgt sich auf den Pfeil und ergibt dann einen unruhigen Flug. Heute habe ich versucht die Rückenspannung kontinuierlich aufzubauen. Dadurch sind mir viele ruhige Flüge gelungen. Sofort wird das Trefferbild ausgeglichener und besser. Es fühlt sich auch harmonisch und ruhig an.
Ich hoffe, dass ich morgen im Cashcup diesen ruhigen Bewegungsablauf auch im Turnier beibehalten kann. Es ist ja kein neuer Ablauf. Eigentlich schiesse ich normalerweise so, aber immer wieder schleichen sich neue Fehler ein. Es ist gut wenn man kritische, aber wohlwollende Beobachter hat 😍.

Freitag, 10. Januar 2020

Thurlandcup 4. Runde

Bereits um 18.30 Uhr bin ich in der Halle Wängi und stelle den Bogen auf. Ich bin ganz zuversichtlich, weil ich gestern im Training sehr gut geschossen habe. Das Einschiessen läuft recht gut. Ich schiesse auf der ersten Bahn, auf die Scheibe D. Das ist oben rechts. Auf der gleichen Bahn schiesst auch meine Clubkollegin Karin, auf die Scheibe A. Bei der ersten Passe schiesse ich recht gut und habe 17 Punkte. Ich schiesse heute tendenziell immer etwas zu tief. Bei der 4. Passe läuft es seht gut. Mit 21 Punkte ist das die beste Passe. Mit 101 Punkten in der ersten Hälfte bin ich deutlich tiefer als erhofft.
Nach der Pause starte ich wieder nicht so stabil. Ich habe plötzlich etwas Mühe mit dem ruhigen Loslassen. Bei der letzten Passe gelingt mir kein einziger Pfeil mit einem guten Gefühl. Am Schluss habe ich 198 Punkte. Das ist zwar besser als das bisher 3. beste meiner Resultate, ich kann also die Gesamtpunktzahl um 6 Punkte erhöhen, da die besten 3 Ergebnisse gezählt werden, aber weit weg von meinem besten Ergebnis 238.
Karin schafft heute zum ersten Mal in einem Turnier 200 Punkte. 👍Gratulation 😍 .

Als alles fertig ist, schiesse ich nochmals 5 Pfeile. Die gelingen mir alle mit gutem Gefühl und auch das Loslassen klappt wieder. Es ist wichtig erst aufzuhören, wenn das Gefühl wieder stimmt.

Es hat trotz des nicht so tollen Resultats Spass gemacht. Müde gehe ich  um 22 Uhr nach Hause und hoffe, dass ich trotz Vollmond heute besser schlafe als gestern. 😅

Sonntag, 5. Januar 2020

Indoorturnier in Seuzach, Swissarchery

Heute morgen um 7.30 Uhr bin ich bereits in Seuzach bei der Sporthalle Rietacker. Unser Club, Bogenschützen Winterthur, ist Gastgeber. Gestern habe ich fleissig Kuchen gebacken und bringe diese in die Küche zu den fleissigen Helferinnen.
Viele Clubmitglieder haben gestern alles schon für das Turnier in der Halle eingerichtet.
Um 7.45 Uhr beginnt das Einschreiben für die Morgengruppe und anschliessend die Bogenkontrolle.
Ich werde auf der Bahn 8A schiessen, in der Kategorie Bowhunter, Master Damen. Meine Clubkameradin Karin ist gleich neben mir auf der Bahn 8B, in der selben Kategorie. Das ist sehr angenehm, weil wir auch beim Trainieren oft nebeneinander schiessen.
Um 8.45 Uhr schiessen wir 4 Übungspassen. Ich beginne sehr schwach, werde dann aber gegen Ende der Übungsphase etwas besser.
Um 9.15 Uhr beginnt das Turnier. Es gelingt mir kein guter Start, obwohl meine Nervosität nicht gross ist. Die dritte Passe misslingt ganz. Danach wird es aber besser und ich beende die erste Hälfte mit 238 Punkten. Nach der Pause beginne ich gut. Leider habe ich zwischen durch immer wieder schwächere Durchgänge. Am Ende habe ich aber auch 239 Punkte. Zusammen sind das 477 Punkte.
Karin, meine Clubkameradin schafft es auf 463 Punkte.
Am Nachmittag helfen wir beide am Turnier, Karin geht in die Küche und ich begleite die jüngsten Teilnehmerinnen beim Turnierschiessen und Aufschreiben der Punkte.
Um 17. 30 Uhr ist dann auch die Nachmittagsgruppe mit dem Schiessen fertig.
Eine Stunde später findet die Rangverkündigung statt. Freudig überrascht werden Karin und ich aufgerufen. Wir sind auf dem 2. und 3. Platz. Die Erstplatzierte heisst wieder Daniela Huber wie in Zuchwil und hat 504 Punkte. Das ist eine sehr gute Leistung.

Auch unsere anderen Clubmitglieder in anderen Kategorien haben gut geschossen.
Inzwischen haben Helfer aus dem Club wieder alle Scheiben abgebaut und die Küche leergeräumt.
Zufrieden machen wir uns auf den Heimweg. Es war ein tolles und gut organisiertes Turnier. Neben den Medaillen für die Erstplatzierten haben alle Teilnehmenden noch einen Pfeilzieher und einen Karabinerhaken mit starkem Magnetanhänger erhalten.
Ein schöner Turniersonntag geht wieder zu Ende. Es hat Spass gemacht. 😍