Heute startet der Tag mit dichtem Nebel und kalten Temperaturen.
Diejenigen, die in den Eliminationsrunden sind gehen zum Camp. Dann kommt der Entscheid heute wird alles gestrichen und später dann ein neuer Plan, dass alles am Freitag eingeplant wird. Da diese Runden und die Finals im Schigebiet sind und zu Fuss nicht erreichbar, können wir nich so einfach zuschauen gehen. Deshalb entschliessen wir uns alle drei vom Schweizerteam morgen schon nach Hause zu fliegen. Wegen des Wetter können wir auch sonst nichts unter. Zum Glück kann ich den Flug umbuchen und erwische noch einen der letzten Plätze.
Am Mittag gönne ich mir noch eine Relax-Massage. Am Nachmittag beginnt es dann noch zu schneien.
Morgen geht es dann um 8.30 Uhr Richtung Flughafen.
Ich hoffe für alle die noch im Wettbewerb sind, dass das Programm die nächsten Tage durchgezogen werden kann.
Hier sind noch die Scorecards der beiden Tage.
Am ersten Tag gab es kaum einen Schuss, den ich ohne Panik loslassen konnte. Das Gefühl und Selbstvertrauen war ganz weg. Aber ich habe nie augegeben. Am zweiten Tag versuchte ich alle Techniken auszuprobieren um „aus dem Kopf“ zu kommen. Das hat recht gut funktioniert und ich habe ohne Panik schiessen können. Der Ablauf und Anker war noch nicht so wie beim Einschiessen am Morgen (das super verlief), aber es fühlte sich wieder nach Bogenschiessen an. Daran arbeite ich nun weiter und bin zuversichtlich, dass es wieder besser kommen wird.
Diese Erfahrung war nicht einfach auszuhalten, Scham, auf dem letzten Platz zu sein und das Gefühl zu bekommen, hier nicht hinzupassen. Im Einschiessen habe ich aber gesehen, dass ich es schon kann. Die Umsetzung im Turnier wird dann irgendwann wieder kommen. Ich habe ja das Glück auch schon sehr gute Turniere geschossen zu haben. Im Frühling/Sommer lief es bei 3d noch super und ich habe es damals so genossen.
Auf dieses Gefühl freue ich mich und schaue optimistisch in die Zukunft. Die Teilnahme hier bereue ich nicht. Als ich mich angemeldet habe, war ich noch voller Zuversicht und als dann die Wende im Sommer kam, wollte ich nicht absagen. Da bin ich etwas stur und finde, dass man aus allem etwas Lernen kann. Ich denke, das habe ich 😍.
Im Schweizerteam mit Joe und Markus hatten wir es gut und das Hotel und das Essen waren auch gut. So habe ich die Zeit hier unter den vielen BogenschützInnen sehr genossen und alte Bekannte getroffen und Neue kennengelernt.
Im nächsten Jahr in den USA bin ich nicht dabei, aber vielleicht dann im 2027 in Italien. Das wäre schön.
Da noch Bilder vom Essen und dem feinen Dessertbuffet. Nach dem Abendessen schneit es richtig und setzt schon an.






